Das Blog für Haus und Garten

Tipps und Infos für Heimwerker und Hobbygärtner

Archiv: Februar 2010

Gartenarbeiten im Frühling

Der Frühling ist ein günstiger Zeitpunkt, den Garten umzugestalten. Bei frostfreien Böden können Gräser, Farne, Rosen und spätblühende Arten, sowie Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen gepflanzt werden. Nach Ende der Frostgefahr können alle vorkultivierten Sommerblumen ausgepflanzt werden, ebenso die Zwiebeln und Knollen frostempfindlicher Gewächse, wie Dahlien, Gladiolen und Knollen-Begonien. Bei den ganz empfindlichen Arten, wie Fleißiges Lieschen, Strohblume und Mittagsgold wartet man besser bis Juni.
Den Winterschutz an Gehölzen und Bäumen kann man bei milden Temperaturen entfernen. Abgestorbene Pflanzenteile und verwelkte Blüten und Blätter sollten abgesammelt und vom Beet entfernt werden. Auch sollte man nun schon ersten Unkräuter entfernen und den Boden lockern. Prachtstauden und Blütengehölze können etwas Kompost und Stickstoffdünger vertragen. Beetrosen sollten zurückgeschnitten und ebenfalls ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Auch dem Rasen sollte man eine Frühjahrskur gönnen. Vor dem Austrieb mit einem Rechen oder Vertikutierer Rasenfilz und Moos entfernen. Der Vertikutierer hat den Vorteil, dass er außerdem tiefe Rillen in die Grasnarben gräbt und diese somit die Nährstoffe besser aufnehmen können. Der Boden sollte hierfür bereits abgetrocknet sein. Anschließend empfiehlt es sich den Rasen zu düngen, damit das Wachstum des Rasens angeregt wird. Besonders effektiv ist Rasenlangzeitdünger. Er enthält Stickstoff, Kalium und Phosphor. Der beste Monat zur Rasenaussaat ist der Mai. Es ist warm genug zum Keimen und noch nicht zu heiß zum Austrocknen. Bald schon wird der erste Rasenschnitt notwendig sein. Das Schnittgut ist zu entfernen, da sonst Faulstellen entstehen können. Je häufiger im Frühjahr und Sommer gemäht wird, desto dichter wächst der Rasen, ausreichende Pflege vorausgesetzt.

Es ist Zeit die überwinterten Balkon- und Kübelpflanzen aus ihrem Winterschlaf zu holen. Sie sollten geputzt und bei Bedarf geschnitten und umgetopft werden. Sie werden wieder intensiver gegossen und gedüngt. Da die meisten gängigen Balkonpflanzen keinen Frost vertragen, sollte man mit der Pflanzung warten bis die Frostgefahr vorüber ist. Es empfiehlt sich, möglichst breite und tiefe Gefäße zu wählen, damit die Pflanzen ausreichend Wurzelraum haben. Abzugslöcher im Boden vermeiden Nässestau. Für ausreichend Bewässerung sorgen, besonders bei sonniger Witterung. Sobald die Pflanzen gut eingewurzelt sind, kann mit dem Flüssigdünger begonnen werden.

Viele Gemüsearten können bereits direkt ausgesät werden, sobald der Boden einigermaßen erwärmt ist. Pflänzchen von Kohlrabi, Brokkoli, Kopfsalat und Blumenkohl sowie Zwiebeln und Lauch kommen auf die Beete. Zum Schutz empfiehlt sich Vlies oder Folie darüber.
Kräuter wie Petersilie, Kresse und Dill lassen sich bereits frühzeitig direkt aussähen. Hierfür kann man sich eine Kräuterschnecke anlegen. Für Schnittlauch, Pfefferminze, Oregano und Estragon sollte der Boden bereits frostfrei sein. Und für Lavendel, Thymian und Salbei sollten bereits frühlingshafte Temperaturen Einzug gehalten haben. Die meisten Blattkräuter entwickeln sich so kräftig, dass man das ganze Jahr über für den Eigenverbrach ernten kann.
Zur Vorbeugung gegen Pilzinfektionen bei Obstbäumen empfiehlt sich das Entfernen des vorjährigen Laubes und kranker Früchte. Eventuelle Schnittwunden und Frostrisse bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden und mit Wundschutzmittel versorgen. Da der Obstbaumschnitt vor dem Austrieb erfolgen muss, ist März bis Anfang April die klassische Zeit hierfür. Im Mai oder bei warmen Temperaturen bereits im April können Kern-, Stein- und Beerenobst gepflanzt werden.
Ziersträucher lassen sich an milden Tagen bereits zu Beginn des Frühjahrs gut auslichten, außer den Arten, die zeitig im Frühjahr blühen, wie Forsythie und Zierquitte. Immergrüne Hecken sollten nach den stärksten Frösten, jedoch bevor sie austreiben, geschnitten werden.
.


.

Gartenbeleuchtung

Jeder, der seinen Garten liebt, wird ihn mit Sicherheit regelmäßig hegen und pflegen. Aber um seinen Garten ins richtige Licht zu rücken, benötigt man eine schöne Gartenbeleuchtung. Mit der richtigen Gartenbeleuchtung kann man besonders schöne Stellen im heimischen Garten beleuchten und perfekt in Szene setzen.Die richtige Gartenbeleuchtung kann für die romantische Gestaltung des Gartens sorgen, aber auch den Aspekt der Sicherheit im eigenen Garten sollte man auf keinen Fall außer Acht lassen. Besonders Kurven, Treppen und leichte Anstiege im Garten können sehr schnell gefährlich werden, wenn man sie im Dunkeln übersieht.

 

Welche Gartenbeleuchtung gibt es?

 

Die heutigen Versionen der Gartenbeleuchtungen lassen kaum noch Wünsche offen. Es gibt Gartenbeleuchtung für jeden Stil und jeden Geschmack, von nützlich oder einfach nur schick. Für die Beleuchtung der Wege sollte man Bodenlampen nehmen, da diese für einen sicheren Weg durch den Garten sorgen, wenn es dunkel ist. Diese Gartenbeleuchtung kann man ebenso für Auffahrten benutzen. Um einzelne Stellen direkt anzustrahlen, sind LED-Leuchten empfehlenswert. Der Vorteil: Hier kann man verschiedene Farben in die Leuchten einsetzen und so ein bisschen Romantik in den abendlichen Garten bringen. Für die Beleuchtung der Terrasse bieten sich unter anderem Leuchten mit Energiesparlampen an. Diese gibt es in vielen ansprechenden Designs. Edelstahloptik ist hier sehr beliebt. Wer eher etwas sparsam ist, sollte bei seiner Garten- und Wegbeleuchtung auf Solar-Lampen setzen. Sie benötigen keinen Strom und man kann sie nachträglich in den Garten einbauen, da man sie nicht über ein Stromkabel anschließen muss.

 

Gartenbeleuchtung nach der Verkehrsversicherungspflicht

 

Wenn man seinen Garten direkt an der Straße hat, ist es oft so, dass man eine Beleuchtung zum Markieren des öffentlichen Gehweges benötigt. Hier bieten sich Polarleuchten an. Diese Art der Gartenbeleuchtung ist in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Da gibt es beispielsweise die altbekannte Laterne, stangenartige Gebilde, die auf den ersten Blick an eine Zigarette erinnern oder auch die Kastenform, die ganz oft an Campingplätzen zu sehen ist, da dort die Wege zu den sanitären Anlagen die ganze Nacht über beleuchtet sein müssen. In einschlägigen Lampenshops kann man auch ausgefallenere Formen wie Blüten oder Pflanzen finden.

 

Gartenbeleuchtung, die variable Version

 

Wer sich nicht unbedingt in der Gestaltung seines Gartens festlegen möchte, kann sich beispielsweise einfach kleine Stehleuchten anschaffen. Diese Art der Gartenbeleuchtung kann man so verschieben, wie man es gerade wünscht. Damit hat man unter anderem bei Partys die Möglichkeit, die Beleuchtung so zu verschieben wie man die Gartenmöbel gestellt hat. Nach der Party kann man die Leuchten wieder an ihren alten Platz zurück stellen. Im Angebot sind darüber hinaus Modelle, die mit Petroleum oder verschiedenen anderen brennbaren Flüssigkeiten funktionieren. Das steigert die Gemütlichkeit und die Romantik im heimischen Garten ungemein. Wer im eigenen Garten öfter grillt, kennt sicherlich das alte Problem mit den Mücken am Grillplatz. Auch hier kann man sich helfen: Es gibt Gartenbeleuchtungen, die mit einem speziellen Lichtspektrum arbeiten, das Mücken direkt anzieht. Wenn die Mücken allerdings dann diese Lampe berühren ist es vorbei mit ihrem kurzen Leben und die Gäste im Garten werden nicht länger belästigt. Im wahrsten Sinne des Wortes: zwei Fliegen/Mücken mit einer Klappe geschlagen!


.

Das Blog für Haus und Garten läuft unter Wordpress 2.8.5
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates