Das Blog für Haus und Garten

Tipps und Infos für Heimwerker und Hobbygärtner

Archiv: April 2010

Gemüse

Ob man einen Nutzgarten haben möchte und Gemüse für die Versorgung der Familie anbauen möchte, das ist die persönliche Entscheidung eines jeden einzelnen. Aus Kostengründen ist dieses sicher nicht mehr notwendig. Früher war die Versorgung aus dem eigenen Garten für viele Menschen noch notwendig, heute ist dieser Aspekt nebensächlich geworden.

Wer möchte, kann Obst und Gemüse günstig einkaufen. Und wenn man dann die Arbeit und die Kosten für die Saat und Pflanzen rechnet, spielt dieser Aspekt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nein, die Menschen, die sich für einen Nutzgarten entscheiden, tun dieses aus Überzeugung. Sie möchten ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen und verzichten dabei weitgehend auf den Einsatz von Spritzmittel und chemischen Düngemitteln.

Aber auch diejenigen, die einen Garten „just for Fun“ haben und wenig Wert auf die Produktion von eigenen Lebensmitteln legen, bauen häufig in geringen Maße Gemüse an. Das sind dann nicht mehr nur Kohl und Kartoffeln sondern es handelt sich um kleine Leckereien. Ein paar Kohlrabi, einige Salatpflanzen, Tomaten, Zucchini, Kürbis, Gurken undeine Reihe Bohnen. Eben gerade soviel, das die Arbeit noch Spaß macht und man ein paar mal im Jahr „Frisches“ aus dem eigenen Garten auf dem Tisch hat.
Das ist ein schönes Hobby und gerade wer ein Gewächshaus hat oder ein Frühbeet kann seinen Speiseplan mit dem eigenen Gemüse und Salat wunderbar ergänzen. In diese kleinen Gemüsegärten, die man auch auf der Terrasse oder dem Balkon anlegen kann, gehören natürlich auch Kräuter. Hier sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Egal ob es sich um Petersilie oder Rosmarin, um Schnittlauch oder Basilikum handelt, alles wird ausgepflanzt und in der modernen Küche verwendet.


.

Dachausbau

Die Kinder werden flügge, doch für einen Auszug ist es noch zu früh? Oder die Schwiegermutter braucht eine neue Wohnung, will aber unter keinen Umständen alleine wohnen? Diese Fragen werden immer häufiger zum Bestandteil aller derer, die sich einen Dachausbau wünschen. Denn nun muss mehr Platz her und dafür eignet sich häufig am Besten der Dachstuhl, nachdem dieser ausgebaut wurde. Zudem sorgt ein Dachausbau nicht nur für mehr Wohnraum, sondern ist in den meisten Fällen auch um einiges günstiger als eine komplett neue Wohnung. Doch wer nach einem Dachausbau keine unliebsamen Überraschungen erleben möchte, muss bei seinem Vorhaben einiges beachten.

Der Dachstuhl eines jeden Hauses hat eine riesen Bedeutung und Last auf sich liegen. So muss dieser Schneelasten und Sturmböen unbeschadet überstehen und die Wohnräume vor Niederschlägen schützen. Bei einem Dachausbau kommen zusätzliche Lasten auf den Dachstuhl zu. Wie zum Beispiel die Wärmedämmung welche von äußerster Notwendigkeit ist und auch ein angemessener Schallschutz. Bereits vor dem Dachausbau muss das Gebälk auf mögliche Mängel überprüft werden.

Um hierbei ordentlich vorzugehen sollten Fachleute beauftragt werden, denn mögliche Schäden können größtenteils ausschließlich von ihnen festgestellt werden. Zum Beispiel sollte darauf geachtet werden, ob eventuell Holzmehl vorhanden ist, ist dies der Fall ist ein Dachausbau meistens nicht möglich, denn das Gestell ist somit recht marode und würde nicht mehr ausreichend Sturmfestigkeit mit sich bringen. Auch auf eine lückenlose Deckung muss vor dem Dachausbau geachtet werden. Sollte nur ein kleines Loch vorhanden sein, würde dies schon zu einer Wärmeminderung führen und den Dachstuhl auf lang oder kurz schädigen. Zudem würde in diesem Fall Schimmelbefall drohen.

Der Zustand des Dachstuhls ist jedoch nicht alles, was bei einem Dachausbau zu beachten ist, denn auch der Gesetzgeber hat einige Hürden bereit gelegt. Bereits vor der Planung eines Dachausbaus sollte beim zuständigen Bauamt nachgefragt werden, ob eine rechtliche Genehmigung von Nöten ist.

Häufig wird beim Haus sanieren der Dachstuhl bei entsprechendem Bedarf gleich mit ausgebaut. Für geschickte Heimwerker ist es auch möglich, den Ausbau komplett selbst auszuführen. Heimwerken ist allerdings nicht jedermanns Sache. Wenn Ihnen das nicht liegt, lassen Sie lieber gleich die Profis ran.


.

Das Blog für Haus und Garten läuft unter Wordpress 2.8.5
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates