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Kategorie: Garten

Gartengeräte

Wer sich als Hobbygärtner betätigen möchte, benötigt auch für einen noch so kleinen Garten einige Geräte für die Gartenpflege. Da das Angebot im Fachhandel für einen Einsteiger nahezu unüberschaubar ist, stellt sich häufig die Frage, welche Gartengeräte man denn wirklich benötigt und wieviel man für eine Grundausstattung investieren muss. Hier einige Dinge, die in keinem Gerätehaus fehlen sollten:

Spaten und Gabeln

Diese Gartengeräte werden Sie früher oder später auf jeden Fall benötigen, sei es zum Pflanzen von Bäumen, Sträuchern oder Blumen oder zum Garten umgraben. Auch wenn der Kompost einmal umgeschichtet werden muss oder die Kartoffeln geerntet werden sollen, ist eine Gabel von Vorteil. Beim Kauf sollte man darauf achten, das der Spaten bzw. die Gabel entsprechend stabil und im Idealfall aus Edelstahl ist.

Hacken und Harken

Sie werden ebenfalls zur Bodenbearbeitung benötigt. Hacken werden zum Unkraut jäten und zum Auflockern des Bodens eingesetzt. Harken dienen zum Aufbrechen der Bodenoberfläche und zum Entfernen von Laub, Steinen, Zweigen und Ähnlichem. Auch zum Ebnen von Flächen für Beete oder Rasen ist die Harke sinnvoll.

Schubkarre

Sie ist ein sehr praktisches Gartengerät, wenn es um den Transport verschiedenster Dinge im Garten geht. So lassen sich mit einer Schubkarre Steine, Erde, Rasenschnitt und andere Gartenabfälle bequem transportieren. Beim Kauf sollte man darauf achten, das die Wanne der Schubkarre verzinkt ist. Wenn Erde und Steine befördert werden sollen, muss die Schubkarre entsprechend robust sein.


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Kräuterspirale anlegen

Frische Kräuter verfeinern jede Speise und auch in einem noch so kleinen Garten können viele verschiedene Kräuter gepflanzt werden. Bereits im Mittelalter wurden sogenannte Kräuterspiralen oder Kräuterschnecken angelegt, um auf kleinem Raum verschiedene Klimazonen zu erhalten. Eine Kräuterspirale bietet den Pflanzen die optimalen Bedingungen, um das ganze Jahr über frische Kräuter zu liefern.

Der Bau einer Kräuterschnecke

Eine Kräuerschnecke anlegen ist recht einfach. Der Materialbedarf für eine Kräuterspirale hängt vom Durchmesser ab, wobei für einen normalen Haushalt ein bis anderthalb Meter Durchmesser ausreichen. Die Höhe einer solchen Kräuterschnecke liegt bei ca. 1,50 m, wobei hier auch der persönliche Geschmack eingebracht werden kann. Als Baumaterial kann man auf Klinkersteine oder Natursteinbrocken zurückgreifen.

Mit einem Stock wird die Mitte der Schnecke markiert, um anschließend mit Hilfe einer Schnur und einem zweiten Stock einen Kreis im gewünschten Durchmesser auf die Erde zu malen. Von der Mitte des Kreises ausgehend wird nun eine Spiralform angezeichnet, die nach außen hin breiter ausläuft. Nun kann die erste Steinreihe auf die gezeichnete Spirale gelegt werden. An der Seite, die höher werden soll als der Rest, empfiehlt es sich, große Steine zu verwenden, die wie beim Hausbau versetzt aufeinander gelegt werden.

Die Fugen werden mit feuchter Humuserde gefüllt und können auch mit Steinpflanzen bepflanzt werden. Nun kann eine Drainageschicht aus groben Steinen auf der höheren Seite aufgehäuft werden. Darüber wird eine Schicht Humus verteilt und verdichtet. Daran anschließend werden die Seiten der Kräuterschnecke, die eine geringere Höhe erhalten sollen, mit Erde und einer Drainageschicht versehen. An der höchsten Stelle der Schnecke sollte nährstoffarmer Bodengrund verwendet werden, da die Pflanzen dort nur wenig Nährstoffe benötigen.

Pflanzen für die Kräuterspirale

Zwischen den Steinen können außen kriechende Pflanzen wie Dachwurz oder Thymian gepflanzt werden. Wer einen kleinen Teich neben der Kräuterschnecke angelegt hat, kann in diesem Kräutergarten Kräuter für vier verschiedene Klimazonen anpflanzen. Im Wasserbereich rund um den Teich wachsen Brunnenkresse und Wasserminze gut. Im sonnigen Feuchtbereich gedeihen Petersilie, Kerbel und Schnittlauch und der trockene Normalbereich ist ein guter Platz für Zitronenmelisse. Im Mittelmeerbereich, der durch eine Drainage durchlässig und trocken ist, wachsen Salbei und Bergbohnenkraut.


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Gemüse

Ob man einen Nutzgarten haben möchte und Gemüse für die Versorgung der Familie anbauen möchte, das ist die persönliche Entscheidung eines jeden einzelnen. Aus Kostengründen ist dieses sicher nicht mehr notwendig. Früher war die Versorgung aus dem eigenen Garten für viele Menschen noch notwendig, heute ist dieser Aspekt nebensächlich geworden.

Wer möchte, kann Obst und Gemüse günstig einkaufen. Und wenn man dann die Arbeit und die Kosten für die Saat und Pflanzen rechnet, spielt dieser Aspekt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nein, die Menschen, die sich für einen Nutzgarten entscheiden, tun dieses aus Überzeugung. Sie möchten ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen und verzichten dabei weitgehend auf den Einsatz von Spritzmittel und chemischen Düngemitteln.

Aber auch diejenigen, die einen Garten „just for Fun“ haben und wenig Wert auf die Produktion von eigenen Lebensmitteln legen, bauen häufig in geringen Maße Gemüse an. Das sind dann nicht mehr nur Kohl und Kartoffeln sondern es handelt sich um kleine Leckereien. Ein paar Kohlrabi, einige Salatpflanzen, Tomaten, Zucchini, Kürbis, Gurken undeine Reihe Bohnen. Eben gerade soviel, das die Arbeit noch Spaß macht und man ein paar mal im Jahr „Frisches“ aus dem eigenen Garten auf dem Tisch hat.
Das ist ein schönes Hobby und gerade wer ein Gewächshaus hat oder ein Frühbeet kann seinen Speiseplan mit dem eigenen Gemüse und Salat wunderbar ergänzen. In diese kleinen Gemüsegärten, die man auch auf der Terrasse oder dem Balkon anlegen kann, gehören natürlich auch Kräuter. Hier sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Egal ob es sich um Petersilie oder Rosmarin, um Schnittlauch oder Basilikum handelt, alles wird ausgepflanzt und in der modernen Küche verwendet.


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