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Tipps und Infos für Heimwerker und Hobbygärtner

Bäume pflanzen

Bevor man sich dafür entscheidet, Bäume in seinen Garten zu pflanzen, sollte man den ph-Wert und den Nährstoffgehalt des Bodens überprüfen. Schließlich gibt es viele verschiedene Baumarten, die bevorzugt auf einem nährstoffreichen Boden wachsen. Außerdem muss man natürlich auch die Größe des Gartens berücksichtigen, wenn man Bäume pflanzen möchte. Wenn man alte Bäume pflanzen bzw. umpflanzen möchte, gilt es zu berücksichtigen, dass dieses weitaus schwieriger ist, als einen jungen Baum zu pflanzen. Jüngere Bäume gewöhnen sich schneller an ihren neuen Standort als ältere Bäume. Ältere Bäume können unter Umständen sogar an einem Standortwechsel sterben, wenn dieser nicht fachgerecht durchgeführt wird.

Beim Kauf von Bäumen sollte man darauf achten, dass die Bäume gesund sind und keine verletzten Äste oder Stämme aufweisen. Eventuelle Astschnittstellen sollten so klein wie möglich und gut verheilt sein. Containerpflanzen werden für gewöhnlich im Topf oder Plastiksack angeboten. Bei diesen sollte man darauf achten, dass sich die stärkeren Wurzeln nicht ringeln. Im Idealfall sollten sie strahlenförmig vom Stamm wegzeigen.

Der Boden muss für die neuen Bäume vorbereitet werden. Als Faustregel für das Pflanzloch gilt, dass es mindestens zweimal so breit und tief ist wie der Wurzelballen groß ist. Im Anschluss wird die Hülle vom Wurzelballen entfernt. Falls der Ballen verletzte Wurzeln aufweist, werden diese mit einer guten scharfen Schere abgeschnitten. Damit die Wurzeln sich schnell entwickeln können und der Baum nicht kippt und dadurch in seinem natürlichen Wachstum gehemmt wird, sollte er von Pfählen gestützt werden, bis er sich fest mit dem Boden verwurzelt hat. Damit die Wurzeln sich besser mit dem Boden verwurzeln können, gießt man, bevor man die Bäume pflanzt, reichlich Wasser in das Pflanzloch. Danach wird der Baum gesetzt und dem Baum ein Substrat zugeführt. Die meisten Bäume werden direkt mit einem eingepflanzten Substrat verkauft. Damit der Baum Halt bekommt, gibt man Erde in das Pflanzloch.

Nach dem pflanzen sollte man auch regelmäßig die Bäume pflegen. So müssen sie gerade am Anfang regelmäßig bewässert werden. Bäume die frisch gepflanzt wurden, dürfen nicht gedüngt werden. Das Substrat führt den Bäumen ausreichend Nährstoffe zu. Die Pfähle, die als Stützhilfe dienen, können nach etwa zwei bis drei Jahren entfernt werden.


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Gartenteich reinigen

Der Gartenteich sollte einmal jährlich gereinigt werden. Diese Aufgabe führt man am besten im Frühjahr durch, sie zählt also zu den Gartenarbeit im April oder Mai, wenn die Witterung entsprechend ist, eventuell auch schon im März. Für gewöhnlich befinden sich dann viele Laub- und Pflanzenteile im Teich. Am Boden des Gartenteichs bildet sich, durch die Verunreinigungen, für gewöhnlich eine Schlammschlicht. Außerdem kommt es im Zeitraum vom Herbst bis zum Frühling vermehrt zur Algenbildung. Der Schlamm und die Algen müssen natürlich entfernt werden. Für gewöhnlich baut man die Teichpumpe im Herbst ab, damit sie nicht kaputt friert. Im Frühling, wenn man den Gartenteich reinigen möchte, kann man die Pumpe wieder installieren.

Um den Gartenteich reinigen zu können, muss man vermutlich einen Großteil des Wassers aus dem Teich entfernen. Dieses funktioniert am besten, wenn man einen Schlauch an die Gartenpumpe anschließt und das Wasser fachgerecht in der Kanalisation entsorgt. Wenn Fische in dem Teich leben, muss man etwas vom alten Wasser im Teich lassen, damit das natürliche Gleichgewicht des Wassers sich schneller wieder aufbaut und die Fische nicht zu Schaden kommen. Reines Leitungswasser verkraften die Fische nämlich nicht.

Zur Reinigung des Gartenteiches gehört es auch, die Teichfolie bzw. die Teichwanne sowie eventuelle Steine und das Kies zu reinigen. Dieses funktioniert am einfachsten mit einem Hochdruckreiniger. Das verschmutzte Wasser, das dabei entsteht, pumpt man mit der Gartenpumpe einfach wieder ab. Hierbei sollte man darauf achten, dass den Fischen nichts passiert, sofern Fische in dem Gartenteich leben.

Je nachdem, wie groß der Gartenteich ist, empfiehlt es sich, schmutziges Wasser aus dem Gartenteich in eine Wanne oder einen Eimer zu füllen, sofern Fische in dem Teich leben. Die Fische setzt man dann vorübergehend in die Wanne oder den Eimer, um den Gartenteich reinigen zu können. So fällt die Teichpflege leichter und man muss sich keine Sorgen darum machen, dass den Fischen etwas zustößt. Nachdem der Gartenteich gereinigt wurde, werden die Fische mit dem alten Wasser wieder in den Gartenteich überführt. Das übrige Schmutzwasser wird mit klarem Wasser aufgefüllt. Eventuelle Schwebeteilchen setzen sich auf dem Boden ab oder werden mit dem Teichfilter herausgefiltert. Im Anschluss hat man dann wieder einen schönen gepflegten Gartenteich mit klarem Wasser.


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Gemüsegarten anlegen

Wer einen Gemüsegarten anlegen möchte, sollte bei der Gestaltung des Gartens einige Dinge berücksichtigen. Einen Gemüsegarten anzulegen, erfordert schon ein wenig Arbeit, wenn man sich mit saftigem Gemüse versorgen möchte. Zudem benötigt man, wenn man mehrere Sorten Gemüse pflanzen möchte, viel Platz. Man benötigt schließlich nicht nur Platz für die Gemüsebeete, sondern auch für Wege zwischen den einzelnen Beeten. Durch die Wege kann man die Gemüsebeete einfacher bewässern und sie von Unkraut befreien.

In der Nähe des Gemüsegartens sollte man eine Regenwassertonne stellen. Regenwasser lässt das Gemüse besonders gut wachsen, vor allem wenn es zuvor von der Sonne erwärmt wurde. Die Regentonne sollte dementsprechend möglichst an einem Sonnenplatz stehen.

Bevor man einen Gemüsegarten anlegt, sollte man den Boden überprüfen. Leider ist nicht jeder Boden für das Anlegen eines Gemüsegartens geeignet. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Boden zu lehm- oder tonhaltig ist. Wer nur ein oder zwei Sorten Gemüse anpflanzen möchte wie zum Beispiel Kartoffeln und Karotten, kann auch einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Dieser lässt sich dann beispielsweise in Form eines Hochbeetes anlegen. Hochbeete sind zudem bequem zu pflegen, da man sie im Stehen von Unkraut befreien kann.

Wer eine schöne Gemüseernte einfahren möchte, sollte sich natürlicher Düngermittel bedienen. So eklig wie es für viele Menschen klingt – der beste Dünger ist immer noch Kuh- oder Pferdemist. Eine Alternative dazu ist Kompost. Auch die professionellen Gemüsebauern wissen sich solche Dünger zu Nutze zu machen.

Die Ernte kann eingekocht oder eingefroren werden. So hat man den ganzen Winter über gesundes Gemüse im Haus und weiß sogar, was drinsteckt. Schließlich ist man für die Pflege seines Gemüsegartens selbst verantwortlich und muss nicht auf Schadstoffe wie Pestizide zurückgreifen. Bei Gemüse, das man im Supermarkt kauft, kann man sich letztendlich nie sicher sein, ob es von Schadstoffen belastet ist oder nicht oder gar genmanipuliert ist.


.© Karsten Fischbach - Fotolia.com

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