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Blumenbeete anlegen

Wer einen eigenen Garten besitzt, möchte diesen vermutlich nicht nur mit Gemüse- und Obstbeeten gestalten, sondern auch mit Blumenbeeten. Schließlich erwecken schöne bunte Blumenrabatten die Lebensgeister. Vor allem nach einem tristen und kalten Winter sorgen Blumenbeete für mehr Wärme im Garten. Mit den ersten blühenden Blumen, weiß man, dass der Winter endlich vorüber ist und die Natur wieder zum Leben erwacht. Doch wie kann man Blumenrabatten anlegen, ohne großen Aufwand und mit optimaler Wirkung auf den Betrachter?

Blumenbeete anlegen leicht gemacht

Bei der Gestaltung von Blumenrabatten sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Es ist praktisch erlaubt was gefällt. Allerdings sollte man sich doch an einige Regeln halten, damit die Blumen prächtig heranwachsen und lange gesund bleiben.

Die meisten Hobbygärtner bevorzugen ein gradliniges Blumenbeet. Damit das Blumenbeet schön gerade wird, empfiehlt es sich eine Schnur zur Hilfe zu nehmen, um den Platz für das Beet abzustecken. Die Schnur dient als Richtschnur. Schließlich ist es einfacher sich an ein Maß zu halten, um ein gerades Beet zu erhalten, als wenn man die Blumenbeete frei nach Augenmaß anlegt. Die Schnur wird dort gespannt, wo man die neuen Blumenbeete anlegen möchte. Die Erde wird im Anschluss aufgelockert und man legt sich die zu pflanzenden Blumen bereit.

Wenn man Blumenbeete anlegen möchte, sollte man sich zuvor Gedanken über den Kauf von Blumen machen. Schließlich möchte man lange Freude an ihnen haben. Besonders beliebt sind Pflanzen, die vom Frühjahr bis zum Spätherbst blühen. Wie tief und in welchen Abständen die Blumen gepflanzt werden, erfragt man am besten im Handel, da dieses von Blume zu Blume anders sein kann. Beim Blumen pflegen muss auf die verschiedene Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzenarten eingegangen werden. So gibt es zum Beispiel Blumen, die einen Sonnenplatz benötigen und andere wiederum brauchen, um prächtig gedeihen zu können ein Halbschatten- oder sogar einen Schattenplatz. Wer seine ersten Blumenbeete anlegen möchte, sollte daran denken, dass es manchmal besser ist, nicht zu viele Blumensorten zusammen in ein Beet zu setzen, sondern lieber wenige oder nur eine Sorte und dann auch nicht zu viele Pflanzen. Die Blumenbeete könnten sonst schnell unstrukturiert und nervös wirken.


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Gartenarbeiten im Herbst

Blumenbeete
Der Frühherbst ist wieder Pflanzzeit und man kann Beete anlegen für neue Stauden sowie Knollen und Zwiebeln der Frühblüher, wie Tulpen, Narzissen und Schneeglöckchen. Zweijahrsblumen, wie Stiefmütterchen, Fingerhut und Stockrosen, erhalten nun ihren endgültigen Platz im Blumenbeet. Die einjährigen Sommerblüher sollten nach ihrer Blütezeit entfernt und kompostiert werden, ebenso ab November dann auch die verwelkten Herbstblüher. Alle nicht winterharten Blumenzwiebeln und -knollen, wie Dahlien, Begonien und Gladiolen, werden nach dem Absterben des Laubes ausgegraben und kühl und trocken bis zum nächsten Frühjahr eingelagert.

Rasen
Besonders wichtig im Herbst ist, das gefallene Laub vom Rasen zu entfernen. Eine dichte Laubschicht verhindert die notwendige Sauerstoffzufuhr, ohne die der Rasen nicht atmen kann, und verfault. Der Rasen muss im Herbst in der Regel nicht mehr ganz so häufig gemäht werden. Anfang Oktober kann man noch ein letztes Mal düngen. Und wer jetzt ein zweites Mal zum Vertikutierer greift um Rasenfilz und Moos zu entfernen, bereitet den Rasen gut auf den bevorstehenden Winter vor. Wenn die Saison für das Rasenmähen vorbei ist, in der Regel Ende Oktober, sollte man den Mäher gründlich reinigen und bei Benzinmähern Treibstoff ablassen sowie Öl wechseln.

Balkon und Terrasse
Im Oktober ist es Zeit Balkon und Terrasse zu beräumen. Besonders empfindliche Arten am besten schon im September einwintern, da hier bereits die ersten Nachtfröste drohen können. Es gibt aber auch unempfindlichere Arten, wie Jasmin, Lorbeer und Kamelie, die Fröste bis -10 Grad aushalten. Diese müssen erst ins Haus, wenn der Winter sehr hart wird. Helle Kellerräume oder unbeheizte Treppenhäuser mit Temperaturen von 5 bis 10 Grad sind ideal zum Einwintern. Die Pflanzen können auch in vielen Gärtnereien über Winter eingelagert werden. Dies ist jedoch nur bei sehr wertvollen Pflanzen ratsam, da die fachgerechte „Überwinterung“ oft teurer ist als der Neukaufpreis der Pflanzen. Kübelpflanzen die den Winter über im Freien bleiben, kann man durch Schutzhüllen isolieren.

Nutzgarten
Wurzelgemüse , wie Möhren, Rote Beete und Sellerie sind abzuernten, bevor die ersten starken Fröste Einzug halten. Zum Lagern eignet sich feuchter Sand. Erdbeeren sollten mit Reisig, Laub oder Stroh bedeckt werden, damit sie den Winter unbeschadet überstehen. Winterzwiebeln und andere winterharte Gemüsearten können im Frühbeet oder unter Folie überwintern. Wird Salat oder Spinat im Frühbeet ausgesät, können diese bereits im Frühjahr geerntet werden. In einem beheizten Gewächshaus kann man Radieschen und Spinat im Herbst aussähen und den ganzen Winter über ernten.
Mehrjährige Kräuter können gepflanzt und geteilt werden. Ernten kann man zu dieser Jahreszeit vor allem Meerettich und andere Wurzelkräuter. Frostempfindliche Arten sind vor dem Winter gut abzudecken. Rosmarin verträgt die Kälte beispielsweise nicht und überwintert am besten in einem hellen, kühlen Raum. Im September ist es an der Zeit, die Knoblauchzehen für den nächsten Sommer zu stecken.

Gehölze
Der Herbst ist eine sehr gute Zeit zum Bäume pflanzen. Solange der Boden noch frostfrei ist, können heimische Obstarten, wie Kirschen, Pflaumen, Äpfel, Birnen und auch Beerensträucher gepflanzt werden, ebenso Ziergehölze. Die frisch gepflanzten Gehölze sollten durch eine Abdeckung vor Austrocknung geschützt werden. Bei wärmebedürftigeren Arten empfiehlt es sich bis zum Frühjahr zu warten.
Ist die Witterung frostfrei, lassen sich bei vielen Laubgehölzen Steckhölzer schneiden. Die nach der Ernte beschnittenen Brombeeren und Himbeeren benötigen eine Mulchschicht. Bei Kiwi und Weinrebe empfiehlt es sich, diese in rauen Lagen mit Reisig oder ähnlichen Materialien abzudecken.


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