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Tag: Gartenarbeit

Gartenteich reinigen

Der Gartenteich sollte einmal jährlich gereinigt werden. Diese Aufgabe führt man am besten im Frühjahr durch, sie zählt also zu den Gartenarbeit im April oder Mai, wenn die Witterung entsprechend ist, eventuell auch schon im März. Für gewöhnlich befinden sich dann viele Laub- und Pflanzenteile im Teich. Am Boden des Gartenteichs bildet sich, durch die Verunreinigungen, für gewöhnlich eine Schlammschlicht. Außerdem kommt es im Zeitraum vom Herbst bis zum Frühling vermehrt zur Algenbildung. Der Schlamm und die Algen müssen natürlich entfernt werden. Für gewöhnlich baut man die Teichpumpe im Herbst ab, damit sie nicht kaputt friert. Im Frühling, wenn man den Gartenteich reinigen möchte, kann man die Pumpe wieder installieren.

Um den Gartenteich reinigen zu können, muss man vermutlich einen Großteil des Wassers aus dem Teich entfernen. Dieses funktioniert am besten, wenn man einen Schlauch an die Gartenpumpe anschließt und das Wasser fachgerecht in der Kanalisation entsorgt. Wenn Fische in dem Teich leben, muss man etwas vom alten Wasser im Teich lassen, damit das natürliche Gleichgewicht des Wassers sich schneller wieder aufbaut und die Fische nicht zu Schaden kommen. Reines Leitungswasser verkraften die Fische nämlich nicht.

Zur Reinigung des Gartenteiches gehört es auch, die Teichfolie bzw. die Teichwanne sowie eventuelle Steine und das Kies zu reinigen. Dieses funktioniert am einfachsten mit einem Hochdruckreiniger. Das verschmutzte Wasser, das dabei entsteht, pumpt man mit der Gartenpumpe einfach wieder ab. Hierbei sollte man darauf achten, dass den Fischen nichts passiert, sofern Fische in dem Gartenteich leben.

Je nachdem, wie groß der Gartenteich ist, empfiehlt es sich, schmutziges Wasser aus dem Gartenteich in eine Wanne oder einen Eimer zu füllen, sofern Fische in dem Teich leben. Die Fische setzt man dann vorübergehend in die Wanne oder den Eimer, um den Gartenteich reinigen zu können. So fällt die Teichpflege leichter und man muss sich keine Sorgen darum machen, dass den Fischen etwas zustößt. Nachdem der Gartenteich gereinigt wurde, werden die Fische mit dem alten Wasser wieder in den Gartenteich überführt. Das übrige Schmutzwasser wird mit klarem Wasser aufgefüllt. Eventuelle Schwebeteilchen setzen sich auf dem Boden ab oder werden mit dem Teichfilter herausgefiltert. Im Anschluss hat man dann wieder einen schönen gepflegten Gartenteich mit klarem Wasser.


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Gartenarbeiten im Sommer

Pflanzen, Pflegen, Ernten – im Sommer gibt es viel zu tun im Garten.

Blumenrabatten
Ab Juni blühen die ersten einjährigen Sommerblüher. Die verwelkten Blüten umgehend entfernen, damit sich neue Blütenknospen bilden. Bereits verblühte Narzissen und Hyazinthen können im Juni aus der Erde geholt und in trockenem Sand eingelagert werden, somit wird in den Blumenrabatten wieder Platz für neue Pflanzen. Ebenso sollten auch Garten-Tulpen alle zwei bis drei Jahre ausgegraben werden. Im Juni und Juli werden die Herbstblüher, wie Herbstzeitlose und Herbst-Krokus gesetzt. Nachgesät werden können jetzt noch schnell wachsende Sommerblumen (Ringelblume, Jungfer im Grünen) und Trockenblumen. Mit dem Setzen von Schwertlilien und Pfingstrosen kann bereits das nächste Frühjahr vorbereitet werden.

Rasen
Besonders wichtig für die Rasenpflege im Sommer: Rasen gut wässern und regelmäßig mähen. Je nach Rasensorte und Klima ist wöchentlich oder zweiwöchentlich ein Schnitt fällig. Die Bewässerung sollte großzügig erfolgen, da kleine Mengen Wasser nicht ausreichen, um tief genug in den Boden einzudringen und die Wurzeln zu erreichen. Es empfiehlt sich die Rasenflächen bei Trockenheit morgens oder abends ausgiebig zu bewässern. Ende Juni/ Anfang Juli sollte der Rasen nochmals gedüngt werden und ab Mitte August kann bei Bedarf die neue Rasenaussaat erfolgen.

Balkon und Terrasse
Topf- und Kübelpflanzen müssen regelmäßig gegossen und – sobald sie gut angewurzelt sind – gedüngt werden. Ein Langzeitdünger sorgt für eine gute Grundversorgung. Ein prächtiger Blütenflor wird jedoch erst durch flüssigen Zusatzdünger erreicht. Bei Pflanzen, die überwintern sollen, ist die Düngung Mitte August einzustellen. Blühende Pflanzen sollten ständig von welken Blüten befreit werden.

Nutzgarten
Im Gemüse- und Kräutergarten darf nun geerntet werden. Spargel, die Königin unter den Gemüsesorten, macht den Anfang und wird bis Mitte Juni geerntet. Heidelbeeren, Frühkirschen und Rhabarber sind ebenfalls bereits im Juni erntereif. Auch die ersten Erdbeeren warten auf ihre Ernte. Anschließend sollte das Erdbeerbeet gedüngt und die neuen Erdbeerpflanzen gesetzt werden. Im Laufe des Sommers werden ebenso die anderen Obst- und Gemüsesorten reif. Ab August können dann Gurke, Paprika und Zucchini geerntet werden.
Um auch weiterhin einen ertragsreichen Nutzgarten zu haben, können ab Juni Bohnen und Salat ausgesät sowie Brokkoli- , Rosenkohl- und Grünkohlpflänzchen eingesetzt werden. Mit dem Pflanzen von Radieschen, Chinakohl, Feldsalat und Spinat wartet man besser bis August.
Der optimale Zeitpunkt für die Ernte von Blattkräutern liegt meist kurz vor der Blüte. Bei Oregano und Zitronenmelisse liegt dieser im Juni/Juli. Bei Samenkräutern, wie Kümmel und Dill lässt man die Samen möglichst lange ausreifen. Am gehaltvollsten sind Kräuter bei Frischverwertung. Getrocknet und konserviert kann man sie jedoch auch das ganze Jahr hindurch verwenden.

Gehölze
Tragen Apfel- und Birnenbäume zu viele Früchte müssen diese ausgedünnt werden, damit die verbleibenden Früchte voll ausreifen können. Fallobst möglichst nicht liegen lassen, da es Insekten und Schädlinge anzieht. Nach der Ernte benötigt der Nutzgarten spezielle Pflege. Spalierobst und Bäume, vor allem Steinobst, erhalten Ende Juli ihren Sommerschnitt. Walnuss bei Bedarf im Hochsommer auslichten. Abgetragene Ruten von Brombeeren und Himbeeren werden nach der Ernte kurz über dem Boden abgeschnitten. Beim Zurückschneiden und Auslichten sollte immer mit scharfem Werkzeug gearbeitet werden. Nur dann kann man Bäume und Sträucher fachgerecht schneiden. An ausgefransten Stellen oder losen Gehölzteilen kann sich sonst durch Bakterien Fäulnis bilden.
Bei den Ziergehölzen braucht nur bis Anfang Juli gedüngt werden. Die beste Zeit, um Stecklinge von Eiben und Buchsbaum zu schneiden ist der Frühsommer.


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Gartenarbeiten im Frühling

Der Frühling ist ein günstiger Zeitpunkt, den Garten umzugestalten. Bei frostfreien Böden können Gräser, Farne, Rosen und spätblühende Arten, sowie Zweijahresblumen wie Stiefmütterchen gepflanzt werden. Nach Ende der Frostgefahr können alle vorkultivierten Sommerblumen ausgepflanzt werden, ebenso die Zwiebeln und Knollen frostempfindlicher Gewächse, wie Dahlien, Gladiolen und Knollen-Begonien. Bei den ganz empfindlichen Arten, wie Fleißiges Lieschen, Strohblume und Mittagsgold wartet man besser bis Juni.
Den Winterschutz an Gehölzen und Bäumen kann man bei milden Temperaturen entfernen. Abgestorbene Pflanzenteile und verwelkte Blüten und Blätter sollten abgesammelt und vom Beet entfernt werden. Auch sollte man nun schon ersten Unkräuter entfernen und den Boden lockern. Prachtstauden und Blütengehölze können etwas Kompost und Stickstoffdünger vertragen. Beetrosen sollten zurückgeschnitten und ebenfalls ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Auch dem Rasen sollte man eine Frühjahrskur gönnen. Vor dem Austrieb mit einem Rechen oder Vertikutierer Rasenfilz und Moos entfernen. Der Vertikutierer hat den Vorteil, dass er außerdem tiefe Rillen in die Grasnarben gräbt und diese somit die Nährstoffe besser aufnehmen können. Der Boden sollte hierfür bereits abgetrocknet sein. Anschließend empfiehlt es sich den Rasen zu düngen, damit das Wachstum des Rasens angeregt wird. Besonders effektiv ist Rasenlangzeitdünger. Er enthält Stickstoff, Kalium und Phosphor. Der beste Monat zur Rasenaussaat ist der Mai. Es ist warm genug zum Keimen und noch nicht zu heiß zum Austrocknen. Bald schon wird der erste Rasenschnitt notwendig sein. Das Schnittgut ist zu entfernen, da sonst Faulstellen entstehen können. Je häufiger im Frühjahr und Sommer gemäht wird, desto dichter wächst der Rasen, ausreichende Pflege vorausgesetzt.

Es ist Zeit die überwinterten Balkon- und Kübelpflanzen aus ihrem Winterschlaf zu holen. Sie sollten geputzt und bei Bedarf geschnitten und umgetopft werden. Sie werden wieder intensiver gegossen und gedüngt. Da die meisten gängigen Balkonpflanzen keinen Frost vertragen, sollte man mit der Pflanzung warten bis die Frostgefahr vorüber ist. Es empfiehlt sich, möglichst breite und tiefe Gefäße zu wählen, damit die Pflanzen ausreichend Wurzelraum haben. Abzugslöcher im Boden vermeiden Nässestau. Für ausreichend Bewässerung sorgen, besonders bei sonniger Witterung. Sobald die Pflanzen gut eingewurzelt sind, kann mit dem Flüssigdünger begonnen werden.

Viele Gemüsearten können bereits direkt ausgesät werden, sobald der Boden einigermaßen erwärmt ist. Pflänzchen von Kohlrabi, Brokkoli, Kopfsalat und Blumenkohl sowie Zwiebeln und Lauch kommen auf die Beete. Zum Schutz empfiehlt sich Vlies oder Folie darüber.
Kräuter wie Petersilie, Kresse und Dill lassen sich bereits frühzeitig direkt aussähen. Hierfür kann man sich eine Kräuterschnecke anlegen. Für Schnittlauch, Pfefferminze, Oregano und Estragon sollte der Boden bereits frostfrei sein. Und für Lavendel, Thymian und Salbei sollten bereits frühlingshafte Temperaturen Einzug gehalten haben. Die meisten Blattkräuter entwickeln sich so kräftig, dass man das ganze Jahr über für den Eigenverbrach ernten kann.
Zur Vorbeugung gegen Pilzinfektionen bei Obstbäumen empfiehlt sich das Entfernen des vorjährigen Laubes und kranker Früchte. Eventuelle Schnittwunden und Frostrisse bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden und mit Wundschutzmittel versorgen. Da der Obstbaumschnitt vor dem Austrieb erfolgen muss, ist März bis Anfang April die klassische Zeit hierfür. Im Mai oder bei warmen Temperaturen bereits im April können Kern-, Stein- und Beerenobst gepflanzt werden.
Ziersträucher lassen sich an milden Tagen bereits zu Beginn des Frühjahrs gut auslichten, außer den Arten, die zeitig im Frühjahr blühen, wie Forsythie und Zierquitte. Immergrüne Hecken sollten nach den stärksten Frösten, jedoch bevor sie austreiben, geschnitten werden.
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