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Tag: Kartoffeln

Gemüsegarten anlegen

Wer einen Gemüsegarten anlegen möchte, sollte bei der Gestaltung des Gartens einige Dinge berücksichtigen. Einen Gemüsegarten anzulegen, erfordert schon ein wenig Arbeit, wenn man sich mit saftigem Gemüse versorgen möchte. Zudem benötigt man, wenn man mehrere Sorten Gemüse pflanzen möchte, viel Platz. Man benötigt schließlich nicht nur Platz für die Gemüsebeete, sondern auch für Wege zwischen den einzelnen Beeten. Durch die Wege kann man die Gemüsebeete einfacher bewässern und sie von Unkraut befreien.

In der Nähe des Gemüsegartens sollte man eine Regenwassertonne stellen. Regenwasser lässt das Gemüse besonders gut wachsen, vor allem wenn es zuvor von der Sonne erwärmt wurde. Die Regentonne sollte dementsprechend möglichst an einem Sonnenplatz stehen.

Bevor man einen Gemüsegarten anlegt, sollte man den Boden überprüfen. Leider ist nicht jeder Boden für das Anlegen eines Gemüsegartens geeignet. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Boden zu lehm- oder tonhaltig ist. Wer nur ein oder zwei Sorten Gemüse anpflanzen möchte wie zum Beispiel Kartoffeln und Karotten, kann auch einen kleinen Gemüsegarten anlegen. Dieser lässt sich dann beispielsweise in Form eines Hochbeetes anlegen. Hochbeete sind zudem bequem zu pflegen, da man sie im Stehen von Unkraut befreien kann.

Wer eine schöne Gemüseernte einfahren möchte, sollte sich natürlicher Düngermittel bedienen. So eklig wie es für viele Menschen klingt – der beste Dünger ist immer noch Kuh- oder Pferdemist. Eine Alternative dazu ist Kompost. Auch die professionellen Gemüsebauern wissen sich solche Dünger zu Nutze zu machen.

Die Ernte kann eingekocht oder eingefroren werden. So hat man den ganzen Winter über gesundes Gemüse im Haus und weiß sogar, was drinsteckt. Schließlich ist man für die Pflege seines Gemüsegartens selbst verantwortlich und muss nicht auf Schadstoffe wie Pestizide zurückgreifen. Bei Gemüse, das man im Supermarkt kauft, kann man sich letztendlich nie sicher sein, ob es von Schadstoffen belastet ist oder nicht oder gar genmanipuliert ist.


.© Karsten Fischbach - Fotolia.com

Gemüse

Ob man einen Nutzgarten haben möchte und Gemüse für die Versorgung der Familie anbauen möchte, das ist die persönliche Entscheidung eines jeden einzelnen. Aus Kostengründen ist dieses sicher nicht mehr notwendig. Früher war die Versorgung aus dem eigenen Garten für viele Menschen noch notwendig, heute ist dieser Aspekt nebensächlich geworden.

Wer möchte, kann Obst und Gemüse günstig einkaufen. Und wenn man dann die Arbeit und die Kosten für die Saat und Pflanzen rechnet, spielt dieser Aspekt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nein, die Menschen, die sich für einen Nutzgarten entscheiden, tun dieses aus Überzeugung. Sie möchten ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen und verzichten dabei weitgehend auf den Einsatz von Spritzmittel und chemischen Düngemitteln.

Aber auch diejenigen, die einen Garten „just for Fun“ haben und wenig Wert auf die Produktion von eigenen Lebensmitteln legen, bauen häufig in geringen Maße Gemüse an. Das sind dann nicht mehr nur Kohl und Kartoffeln sondern es handelt sich um kleine Leckereien. Ein paar Kohlrabi, einige Salatpflanzen, Tomaten, Zucchini, Kürbis, Gurken undeine Reihe Bohnen. Eben gerade soviel, das die Arbeit noch Spaß macht und man ein paar mal im Jahr „Frisches“ aus dem eigenen Garten auf dem Tisch hat.
Das ist ein schönes Hobby und gerade wer ein Gewächshaus hat oder ein Frühbeet kann seinen Speiseplan mit dem eigenen Gemüse und Salat wunderbar ergänzen. In diese kleinen Gemüsegärten, die man auch auf der Terrasse oder dem Balkon anlegen kann, gehören natürlich auch Kräuter. Hier sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Egal ob es sich um Petersilie oder Rosmarin, um Schnittlauch oder Basilikum handelt, alles wird ausgepflanzt und in der modernen Küche verwendet.


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