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Tag: Kompostieren

Richtig kompostieren

 

Das Kompostieren stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, um zum einen Garten- und Küchenabfälle zu entsorgen und zum anderen hervorragenden Nährboden für den Garten zu gewinnen. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Aber wie legt man einen Kompost an?

In Baumärkten gibt es fertige Komposter aus Kunststoff, verzinkten Gittermatten oder aus ineinander gesteckten Brettern. Für kleinere Gärten sind diese Komposter oft ausreichend, bei grösseren Gärten ist es sinnvoller, sich selbst eine Einfriedung für den Kompost in geeigneter Größe anzulegen. Hierzu können stabile Bretter oder Zaunfelder verwedet werden. Man kann auch die Seiten und die Rückwände mit Steinen mauern. Nach unten sollte der Komposter in jedem Fall offen bleiben. Da es einige Zeit dauert, bis die Abfälle kompostiert sind und im Garten verwendet werden können, sollten günstigerweise 2 Komposter vorhanden sein.

Wie bereits erwähnt können auf den Kompost verrottende Küchen- und Gartenabfälle, aber auch Rasenschnitt gebracht werden. Es sollte darauf geachtet werden, keine von Schädlingen befallenen Pflanzenteile zu kompostieren, da diese sonst eventuell mit dem Kompost wieder in den Garten gelangen und sich dort schnell ausbreiten. Luft, Feuchtigkeit, Mikroorganismen und Würmer sorgen für das Zersetzen der Abfälle. Dies kann durch die Zugabe von im Baumarkt oder Fachhandel erhältlichen Schnellkomposter beschleunigt werden. Auch eine regelmäßige Bewässerung führt zur schnelleren Verrottung.

Um einen gut gemischten Kompost zu erzielen, sollte man diesen 2 x jährlich umschichten beziehungsweise umgraben werden. Bevor der Kompost im Garten ausgeracht wird, sollte er gesiebt werden. So werden noch eventuell vorhandene größere Pflanzenreste ausgesondert.


 

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